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Der Kleintierneurologe

Zu Dr. med. vet. Stanislas Demierre kommen die Haustierhalter nicht direkt, sondern werden von Haustierärzten an den Spezialisten überwiesen. Es sind meist Hunde und Katzen, die in seiner spezialisierten Kleintierpraxis behandelt werden. Viele dieser Tiere zählen zur Familie, weshalb ihre Besitzerinnen oder Besitzer bereit sind, viel Geld für ihre Gesundheit auszugeben: «Diese Entwicklung hat in den letzten Jahrzehnten rasant zugenommen», sagt Demierre. Er ist gerade dabei, seine Praxis mit einem MRI (Kernspin-Tomograf) für Hunde und Katzen auszurüsten.

«Es geht nicht eigentlich um Tierliebe, sondern vor allem darum, dass man gut mit Menschen umgehen kann», so Demierre zu den Herausforderungen seines Berufes. Oft brauche es viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um einem Tierhalter die Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und ihm zu helfen, eine Entscheidung zu treffen.

Siehe auch:

"Die Tierärztin mit eigener Kleintierpraxis" (Filmporträt)

"Der Kleintierneurologe" (PDF, Auszug aus der Broschüre "Tierärztin, Tierarzt: Mehr als ein Beruf")